Anna Stainer-Knittel „Geierwally“

1841-1915



Die Malerin Anna Stainer-Knittel wurde als zweite Tochter des Büchsenmachers Anton und seiner Frau Kreszenz Knittel am 28.7.1841 in Untergiblen bei Elbigenalp geboren. Ihr Talent wurde bereits in ihrer Schulzeit vom Lithographen J. Anton Falger, dem „Vater des Lechtales“, erkannt und gefördert. Sie besuchte die Kunstakademie in München und wurde nach ihrer Ausbildung als freischaffende Künstlerin in Innsbruck tätig. Über ihrer häuslichen vergaß sie nicht ihre künstlerische Ausformung. Besonders ihre Alpenblumenbilder erreichten einen hohen Grad der Vollkommenheit. Von ihrer großen Familie tief betrauert, wurde sie am 28.02.1915 am Wiltener Friedhof in Insbruck beigesetzt. Als sie mit 17 Jahren einen Adlerhorst im Alperschonertal ausgenommen hatte, brachte die kühne Tat die „Loiso Nonno“- wie Anna Knittel als Mädchen daheim genannt wurde –an aller Munde. Als „Geierwally“ wurde sie so zur bekannten Roman-,Bühnen- und Filmgestalt.




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St. Urban I.

Papst von 222 – 230 n. Chr.

Der heilige Papst Urban I. Patron der Weinberge und Weinbauer, war Römer. Der „Liber Pontificalis“ bringt die Nachricht, dass er angeordnet habe, dass Kelch und Patene beim heiligen Messopfer aus Silber oder Gold gefertigt sein müssten. Daher sei ihm der Kelch als Attribut beigegeben worden. Das wiederum habe zu seinem Patronat des Weinheiligen geführt. Die Winzer gaben ihm eine Weintraube in die Hand, Daß sie gerade diesen Papst sich zum besonderen Schutzheiligen des Weines und damit zu ihrem eigenen erwählten, mag seinen Grund darin haben, dass das Fest von Urban I. am 25.Mai ist, der Zeit also, wo die Weinstöcke in unseren Breiten die ersten Blüten ansetzen. Dieses Datum ist entscheidend für die gesamte Entwicklung des Weines; sind die Eisheiligen glücklich vorübergezogen, dann hoffend die Weinbauern auf den Segen des hl. Urban. Sein Fest war nach altem deutschem Recht für sie ein Stichtag. Sein Bild wird in den Weingegenden bei Prozessionen feierlich mitgetragen. In Lana, Algund und dem Ort Tirol bringen die Saltner die Urbanstatue noch heute am 25. Mai in die Keller der Südtiroler Weinbauern, damit der Heilige den Fässern seinen Segen spende. Papst Urban I., der von 222 bis 230 nach Christus regierte, wurde in der Praetextus-Katakombe beigesetzt.


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Elbigenalp,

ist die erste und älteste Siedlung des schönen Lechtales. Die Entstehung dürfte bis zum Jahr 954 zurückreichen.

Die Gemeinde Elbigenalp hat 850 Einwohner und setzt sich aus sechs eigenen Ortsteilen Dorf, Köglen, Unter-und Obergiblen, Unter und Obergrünau zusammen, welche in einem 5 km langen abwechslungsreichen und freundlichen Talboden zu beiden Seiten des Lechflusses von den wuchtigen Bergen der Lechtaler und Allgäuer Alpen, die in ihren verschiedenen Formen und mit ihren zackigen Kronen bis zu 3000m emporragen.

380 Hotel und Gasthofbetten und 1100 Betten in Privatbetrieben, darunter 350 Betten in Ferienwohnungen stehen Ihnen zur Verfügung. Zahlreiche markierte Spazier und Wanderwege laden ein den Ort kennen zulernen. 8 Gastlokale im Ort und 4 Berghütten servieren Ihnen schmackhafte Speisen und Spezialitäten.

Der Name Elbigenalp ist eine Ableitung vom früheren Ortsnamen "Albigen Alpe". Elbigenalp war Mittelpunkt der Pfarre im Lechtal und somit ist heute noch der Name "Duarf" im ganzem Lechtal gebräuchlich. Die ganzen Bewohner des Tales von Kaisers bis Forchach trafen sich hier zum sonntäglichen Gottesdienst. Im Laufe der Jahrhunderte zerfiel jedoch die Großpfarre und in der Folge wurde 1401 der Teil des Oberen Lechtals bei Sulzlbach (Stockach) abgetrennt und zu einer eigenen Pfarre mit dem Sitz in Holzgau erhoben und schon bald daraufhin wurde das Untere Lechtal nochmals geteilt, sodaß drei Drittel entstanden.

In den Pfarrteilungsurkunden von 1401 wird das Lechtal als ein "rauhes", im Winter äußerst unwirtschaftliches und dünn besiedeltes Hochgebirgstal genannt.

Dies war auch der Grund dafür, daß seit Ende des 17. Jahrhunderts viele Elbigenalper in die Fremde zogen, um dort mehr Verdienste zu finden. Viele waren erfolgreich im Ausland und zogen in den Tagen des Alters vermögend in die Heimat zurück. Andere wiederum machten sich im Ausland seßhaft und betätigten sich ausgezeichnet im Handel.

Besonders als Maurer und Stukkateure waren die Elbigenalper angesehene Leute. Zu der harten Zeit unserer Vorfahren, bedingt durch das rauhe Klima, wurden sie auch mit kriegerischen Auseinandersetzungen im Laufe der Jahrhunderte konfrontiert:

1402-1408Der Apenzeller Krieg, der auch in Elbigenalp sein Niederschlag fand. 1632 zogen Männer in den Dreißigjährigen Krieg. An der Nordwestseite des Widums erinnert ein Steindenkmal an die 32 in Rußland und Frankreich unter Napoleon 1812-1813 gefallenen Soldaten aus dem Lechtal. Besonders hart wurde die Bevölkerung getroffen, als 1633-1635 die Pest im Lechtal am rechten Lechufer wütete. In Grünau sollen neun Frauen mit dem Namen Marie übereinander in das Grab gelegt worden sein. In manchen Orten kam durch die Pest die Hälfte der Bevölkerung ums Leben.

Erfreulichere Zeiten waren, als die Königin-Mutter Maria von Bayern alljährlich Elbigenalp besuchte. Sie tat für die Bevölkerung viel Gutes, hatte ein offenes Herz und spendete für die Armen. In der Pfarrkirche erinnert ein Glasfenster an diese Zeit. Mit Königin-Mutter Maria kam auch Ihr Sohn Ludwig II 1867 nach Elbigenalp. Die Besuche galten eigentlich dem Heimatforsche Anton Falger, Lithograf, Graveur und Chronist, der zu seiner Zeit weit über die Grenzen bekannt war.

So waren auch unter anderem König Friedrich August von Sachsen, Prinz Otto von Bayern und seine kaiserliche Hoheit, Erzherzog Karl Ludwig Gast im Hause Falger im heutigem Gasthof Post.

Mit dem ersten und zweiten Weltkrieg traf es auch unsere Bevölkerung sehr und sie lebten wiederum beinahe ausschließlich nur von den mühsam abgerungenen Erträgen der Natur.

Bald nach dem 2 Weltkrieg wurde der Fremdenverkehrsverband gegründet. Durch die Gastfreundschaft der Bevölkerung und auch wegen unserer weitgehend naturbelassenen Landschaft steigen die Nächtigungszahlen Jahr für Jahr, sodaß heute die Bewohner des Tales, vor allem durch den Fremdenverkehr, eines bescheidenen Wohlstandes erfreuen dürfen.

Weiter Informationen über Elbigenalp unter:

www.lechtal.atElbigenalp,

ist die erste und älteste Siedlung des schönen Lechtales. Die Entstehung dürfte bis zum Jahr 954 zurückreichen.

Die Gemeinde Elbigenalp hat 850 Einwohner und setzt sich aus sechs eigenen Ortsteilen Dorf, Köglen, Unter-und Obergiblen, Unter und Obergrünau zusammen, welche in einem 5 km langen abwechslungsreichen und freundlichen Talboden zu beiden Seiten des Lechflusses von den wuchtigen Bergen der Lechtaler und Allgäuer Alpen, die in ihren verschiedenen Formen und mit ihren zackigen Kronen bis zu 3000m emporragen.

380 Hotel und Gasthofbetten und 1100 Betten in Privatbetrieben, darunter 350 Betten in Ferienwohnungen stehen Ihnen zur Verfügung. Zahlreiche markierte Spazier und Wanderwege laden ein den Ort kennen zulernen. 8 Gastlokale im Ort und 4 Berghütten servieren Ihnen schmackhafte Speisen und Spezialitäten.

Der Name Elbigenalp ist eine Ableitung vom früheren Ortsnamen "Albigen Alpe". Elbigenalp war Mittelpunkt der Pfarre im Lechtal und somit ist heute noch der Name "Duarf" im ganzem Lechtal gebräuchlich. Die ganzen Bewohner des Tales von Kaisers bis Forchach trafen sich hier zum sonntäglichen Gottesdienst. Im Laufe der Jahrhunderte zerfiel jedoch die Großpfarre und in der Folge wurde 1401 der Teil des Oberen Lechtals bei Sulzlbach (Stockach) abgetrennt und zu einer eigenen Pfarre mit dem Sitz in Holzgau erhoben und schon bald daraufhin wurde das Untere Lechtal nochmals geteilt, sodaß drei Drittel entstanden.

In den Pfarrteilungsurkunden von 1401 wird das Lechtal als ein "rauhes", im Winter äußerst unwirtschaftliches und dünn besiedeltes Hochgebirgstal genannt.

Dies war auch der Grund dafür, daß seit Ende des 17. Jahrhunderts viele Elbigenalper in die Fremde zogen, um dort mehr Verdienste zu finden. Viele waren erfolgreich im Ausland und zogen in den Tagen des Alters vermögend in die Heimat zurück. Andere wiederum machten sich im Ausland seßhaft und betätigten sich ausgezeichnet im Handel.

Besonders als Maurer und Stukkateure waren die Elbigenalper angesehene Leute. Zu der harten Zeit unserer Vorfahren, bedingt durch das rauhe Klima, wurden sie auch mit kriegerischen Auseinandersetzungen im Laufe der Jahrhunderte konfrontiert:

1402-1408Der Apenzeller Krieg, der auch in Elbigenalp sein Niederschlag fand. 1632 zogen Männer in den Dreißigjährigen Krieg. An der Nordwestseite des Widums erinnert ein Steindenkmal an die 32 in Rußland und Frankreich unter Napoleon 1812-1813 gefallenen Soldaten aus dem Lechtal. Besonders hart wurde die Bevölkerung getroffen, als 1633-1635 die Pest im Lechtal am rechten Lechufer wütete. In Grünau sollen neun Frauen mit dem Namen Marie übereinander in das Grab gelegt worden sein. In manchen Orten kam durch die Pest die Hälfte der Bevölkerung ums Leben.

Erfreulichere Zeiten waren, als die Königin-Mutter Maria von Bayern alljährlich Elbigenalp besuchte. Sie tat für die Bevölkerung viel Gutes, hatte ein offenes Herz und spendete für die Armen. In der Pfarrkirche erinnert ein Glasfenster an diese Zeit. Mit Königin-Mutter Maria kam auch Ihr Sohn Ludwig II 1867 nach Elbigenalp. Die Besuche galten eigentlich dem Heimatforsche Anton Falger, Lithograf, Graveur und Chronist, der zu seiner Zeit weit über die Grenzen bekannt war.

So waren auch unter anderem König Friedrich August von Sachsen, Prinz Otto von Bayern und seine kaiserliche Hoheit, Erzherzog Karl Ludwig Gast im Hause Falger im heutigem Gasthof Post.

Mit dem ersten und zweiten Weltkrieg traf es auch unsere Bevölkerung sehr und sie lebten wiederum beinahe ausschließlich nur von den mühsam abgerungenen Erträgen der Natur.

Bald nach dem 2 Weltkrieg wurde der Fremdenverkehrsverband gegründet. Durch die Gastfreundschaft der Bevölkerung und auch wegen unserer weitgehend naturbelassenen Landschaft steigen die Nächtigungszahlen Jahr für Jahr, sodaß heute die Bewohner des Tales, vor allem durch den Fremdenverkehr, eines bescheidenen Wohlstandes erfreuen dürfen.

Weiter Informationen über Elbigenalp unter:

www.lechtal.at